Sonntag, Juli 25, 2010

Hamburg Triathlon 2010

Der Dextro Energy Triathlon in Hamburg war auch im Jahr 2010 ein gutes Pflaster für mich. Über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren/10km Laufen) bestätigte ich meinen vierten Rang in der Altersklasse 25 aus dem Vorjahr, unter knapp 300 Teilnehmern aus 13 Nationen, in einer für die Streckenverhältnisse guten Zeit von 2 Stunden, 11 Minuten und 44 Sekunden. In der Gesamtwertung belegte ich damit einen sehr guten 24. Rang unter ca. 3500 Startern auf dieser Distanz.

Aufgrund der warmen Temperaturen der vergangenen Wochen galt erstmals ein Verbot von Neoprenanzügen in Hamburg, wodurch die Schwimmzeiten allgemein deutlich langsamer als in den Vorjahren waren. Ohne Neos zeigen sich Stärken und Schwächen im Schwimmen immer deutlicher als mit den schnellen Anzügen. Nach wenigen Metern konnte ich mich zusammen mit dem späteren Altersklassensieger, Johann Ackermann, vom Feld absetzen und am Ende als zweitbester Schwimmer meiner Startgruppe aus dem Wasser steigen.

Beim Radfahren zeigte ich wohl meine beste Saisonleistung, unterbot auf den 40km meine Vorjahresleistung um mehr als zwei Minuten und verbuchte eine reine Radzeit von 1 Stunde und 3 Minuten auf der hügeligen und überfüllten Strecke entlang der Elbe.

Im Gegensatz zu den bisherigen Saisonrennen zeigten sich auf der abschließenden 10km-Laufstrecke Aufwärtstendenzen und ich konnte dort zum Abschluß immerhin an die 40-Minuten-Marke heranlaufen. In meiner Altersklasse gewann Johann Ackermann aus Köln in 2 Stunden, 06 Minuten und 03 Sekunden klar vor dem Dänen Carsten Norregard (2:10:54), Christian Kunze (D/2:11:07) und meiner Wenigkeit (2:11:44).

Mittwoch, Juli 07, 2010

Triathlon Europameisterschaften in Athlone Irland

Bei meinem zweiten Start bei europäischen Titelkämpfen belegte ich in einer Gesamtzeit von 2 Stunden 5 Minuten und 26 Sekunden einen sehr guten 15. Rang. Dabei begann der Wettkampftag in Athlone (Irland) für mich alles andere als positiv. Nach sonnigem Wetter an den Vortagen stürmte und regnete es in Athlone so heftig, dass die Verantwortlichen der ETU aus Sicherheitsgründen ein Verbot für Scheibenräder aussprachen und damit nicht nur mich sondern viele Teilnehmer aus ganz Europa vor fast unlösbare Probleme stellten Aufgrund des Flugtransportes der Fahrräder hatten die meisten Starter keine normalen Laufräder als Ersatz dabei. Ich hatte Glück im Unglück, da ich in letzter Minute ein Laufrad von einem sehr netten irischen Teilnehmer ausleihen konnte und damit an den Start ging. Obwohl durch die aufregende Suche nach Ersatzmaterial keine Vorbereitungszeit mehr für den Wettkampf blieb, legte ich im aufgewühlten Wasser des Shannon River ein gutes Schwimmrennen hin und stieg nach 1500m in 20:08 Minuten als Dritter meiner Altersgruppe aus dem Wasser. Auch auf der Radstrecke setzte ich trotz der extrem gefährlichen Bedingungen meinen guten Start fort und trotzte Sturm und Starkregen, der zu einigen Stürzen auf der Strecke führte. Die insgesamt 40km lange Radstrecke absolvierte ich in einem Schnitt von 40,37 km/h und blieb damit erstmals in dieser Saison unter einer Stunde auf dieser Distanz. Den abschließenden 10km Lauf kann ich nur als einen der härtesten Läufe meiner sportlichen Laufbahn beschreiben. Bei den kalten Temperaturen waren meine Muskeln total fest und es war schwer ein hohes Tempo zu gehen, mehr ging an diesem Tag auf der grünen Insel einfach nicht mehr!

Insgesamt bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Das Schwimmen und die Radleistung waren sehr stark, an der Laufleistung muss ich aber weiter arbeiten um nicht zu viele Plätze am Ende einzubüßen! Unterm Strich hatte ich ein tolles Rennen und habe durch meinen irischen Konkurrenten und Helfer Rory Mcguire erfahren, dass es auch in einer Einzelsportart wie Triathlon Fairness und Hilfsbereitschaft unter den Athleten gibt. Triathlon Europameisterschaften in Irland: Ein einmaliges Erlebnis!