Mittwoch, Mai 12, 2010

Buschhütten sucht einen König

Alljährlich wird die Triathlonsaison in Deutschland mit dem Klassiker in Buschhütten eingeläutet. Das erste wichtige Rennen des Jahres über die Olympische Distanz zieht neben vielen ambitionierten Hobbysportlern immer wieder eine große Anzahl von Profi-Triathleten an, die mit dem Sieger des Rennens auch gleichzeitig den "König von Buschhütten" krönen. Obwohl die Olympische Triathlondistanz schon wenige Minuten nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht war, konnte ich einen Startplatz für das begehrte Rennen ergattern.

Aufgrund des frühen Zeitpunktes in der Saison stellte das Rennen für mich einen Formtest dar, der mich ganz nebenbei auch noch heiß machen sollte auf die Rennen die in diesem Jahr geplant sind. Der Gesamtrang 69 von 327 ist allein ersteinmal wenig aussagekräftig. Das Schwimmen im Freibad verlief solide während es mir beim Radfahren auf der Buschhüttener Autobahn (sechs Runden mit jeweils zwei 180 Grad Wendepunkten) schwer fiel einen Rhythmus zu finden. Das Laufen offenbarte dann die fehlenden Trainingseinheiten, die ich aufgrund meiner Fußverletzung aus dem Frühjahr nicht durchführen konnte. Nichtsdestotrotz war es ein gutes Rennen, durch das der Körper früh in der Saison in den Wettkampfmodus umgschalten konnte.

König von Buschütten wurde wie auch schon 2008 und 2009 einer der Shooting Stars der Deutschen Triathlon-Szene Sebastian Kienle.