Dienstag, September 07, 2010

Saisonfinale beim Kölntriathlon 2010

Zum Saisonabschluss belegte ich beim Cologne Triathlon Weekend über die olympische Distanz einen guten zweiten Rang in der Altersklasse 25 und wurde Elfter in der Gesamtwertung über 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen.

Fast 3500 Teilnehmer starteten an diesem Wochenende über verschiedene Distanzen in Köln. Die hohe Teilnehmerzahl hat die Organisatoren anscheinend überfordert, was sich teilweise chaotischen Verhältnissen ausgedrückt hat. Schon am Schwimmstart begannen die Unregelmäßigkeiten. Einige Athleten aus meiner Gruppe starteten, größtenteils wohl unbeabsichtigt, bereits mit der 5 Minuten früheren Startgruppe der NRW-Liga, ohne dass dies für die Zeitnahme berücksichtigt wurde. Auf der Radstrecke, die teilweise auf engen Wegen durch die Kölner Innenstadt führte, trafen wir dann zum Teil auf die vorher gestarteten Aktiven der Mitteldistanz was Teile der Radstrecke überfüllte. Nach einem Wendpunkt entstand dann ein Stau und ich habe eine zweiminütige Zeitstrafe wegen Windschattenfahrens erhalten. Aufgrund des fehlenden Platzes zum Überholen hätte da jeder Athlet verwarnt werden können.

Auf der abschließenden Laufstrecke war dann die Luft nach abgesessener Zeitstrafe ein wenig raus und ich konnte nicht mehr an den Altersklassensieger Markus Konrad aus Bonn herankommen und wurde knapp geschlagen Zweiter in der Altersgruppe. Gesamtsieger über alle Altersklassen wurde Andreas Strelzyk vom Lanxess-Tri-Team aus Köln.

Sonntag, Juli 25, 2010

Hamburg Triathlon 2010

Der Dextro Energy Triathlon in Hamburg war auch im Jahr 2010 ein gutes Pflaster für mich. Über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren/10km Laufen) bestätigte ich meinen vierten Rang in der Altersklasse 25 aus dem Vorjahr, unter knapp 300 Teilnehmern aus 13 Nationen, in einer für die Streckenverhältnisse guten Zeit von 2 Stunden, 11 Minuten und 44 Sekunden. In der Gesamtwertung belegte ich damit einen sehr guten 24. Rang unter ca. 3500 Startern auf dieser Distanz.

Aufgrund der warmen Temperaturen der vergangenen Wochen galt erstmals ein Verbot von Neoprenanzügen in Hamburg, wodurch die Schwimmzeiten allgemein deutlich langsamer als in den Vorjahren waren. Ohne Neos zeigen sich Stärken und Schwächen im Schwimmen immer deutlicher als mit den schnellen Anzügen. Nach wenigen Metern konnte ich mich zusammen mit dem späteren Altersklassensieger, Johann Ackermann, vom Feld absetzen und am Ende als zweitbester Schwimmer meiner Startgruppe aus dem Wasser steigen.

Beim Radfahren zeigte ich wohl meine beste Saisonleistung, unterbot auf den 40km meine Vorjahresleistung um mehr als zwei Minuten und verbuchte eine reine Radzeit von 1 Stunde und 3 Minuten auf der hügeligen und überfüllten Strecke entlang der Elbe.

Im Gegensatz zu den bisherigen Saisonrennen zeigten sich auf der abschließenden 10km-Laufstrecke Aufwärtstendenzen und ich konnte dort zum Abschluß immerhin an die 40-Minuten-Marke heranlaufen. In meiner Altersklasse gewann Johann Ackermann aus Köln in 2 Stunden, 06 Minuten und 03 Sekunden klar vor dem Dänen Carsten Norregard (2:10:54), Christian Kunze (D/2:11:07) und meiner Wenigkeit (2:11:44).

Mittwoch, Juli 07, 2010

Triathlon Europameisterschaften in Athlone Irland

Bei meinem zweiten Start bei europäischen Titelkämpfen belegte ich in einer Gesamtzeit von 2 Stunden 5 Minuten und 26 Sekunden einen sehr guten 15. Rang. Dabei begann der Wettkampftag in Athlone (Irland) für mich alles andere als positiv. Nach sonnigem Wetter an den Vortagen stürmte und regnete es in Athlone so heftig, dass die Verantwortlichen der ETU aus Sicherheitsgründen ein Verbot für Scheibenräder aussprachen und damit nicht nur mich sondern viele Teilnehmer aus ganz Europa vor fast unlösbare Probleme stellten Aufgrund des Flugtransportes der Fahrräder hatten die meisten Starter keine normalen Laufräder als Ersatz dabei. Ich hatte Glück im Unglück, da ich in letzter Minute ein Laufrad von einem sehr netten irischen Teilnehmer ausleihen konnte und damit an den Start ging. Obwohl durch die aufregende Suche nach Ersatzmaterial keine Vorbereitungszeit mehr für den Wettkampf blieb, legte ich im aufgewühlten Wasser des Shannon River ein gutes Schwimmrennen hin und stieg nach 1500m in 20:08 Minuten als Dritter meiner Altersgruppe aus dem Wasser. Auch auf der Radstrecke setzte ich trotz der extrem gefährlichen Bedingungen meinen guten Start fort und trotzte Sturm und Starkregen, der zu einigen Stürzen auf der Strecke führte. Die insgesamt 40km lange Radstrecke absolvierte ich in einem Schnitt von 40,37 km/h und blieb damit erstmals in dieser Saison unter einer Stunde auf dieser Distanz. Den abschließenden 10km Lauf kann ich nur als einen der härtesten Läufe meiner sportlichen Laufbahn beschreiben. Bei den kalten Temperaturen waren meine Muskeln total fest und es war schwer ein hohes Tempo zu gehen, mehr ging an diesem Tag auf der grünen Insel einfach nicht mehr!

Insgesamt bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Das Schwimmen und die Radleistung waren sehr stark, an der Laufleistung muss ich aber weiter arbeiten um nicht zu viele Plätze am Ende einzubüßen! Unterm Strich hatte ich ein tolles Rennen und habe durch meinen irischen Konkurrenten und Helfer Rory Mcguire erfahren, dass es auch in einer Einzelsportart wie Triathlon Fairness und Hilfsbereitschaft unter den Athleten gibt. Triathlon Europameisterschaften in Irland: Ein einmaliges Erlebnis!

Freitag, Juni 25, 2010

Deutsche Meisterschaften der Altersklassen in Peine

Wie in den vergangenen Jahren schafften es Michael Abend und sein Team von den Tri-Speedys auch im Jahr 2010 wieder, perfekt organisierte Deutsche Triathlon Meisterschaften auf die Beine zu stellen. Da dies selbst bei großangelegten und deutlich teureren City-Triathlons nicht immer der Fall ist, soll das tolle Event im beschaulichen niedersächsischen Peine an dieser Stellegleich einmal gelobt werden: Vielen Dank!

Mit meiner Gesamtzeit von 2 Stunden 4 Minuten und 56 Sekunden verbesserte ich in diesem Jahr meine bisherige Bestzeit auf der Peiner Strecke, bei der ich 2009 meinen DM-Vizetitel erzielte, um 1,5 Minuten. In diesem Jahr reichte diese Leistung zu Rang 13 in der AK 25. Die Konkurrenz war in diesem Jahr so stark wie nie. Noch im letzten Jahr haben in der Gesamtwertung gerade mal vier Teilnehmer die 2-Std.-Marke geknackt, in diesem Jahr waren es 15 Sportler. Die Grenze zwischen Amateuren, für die eine AK-DM ausgetragen wird, und semi-Profis, die bei Eliterennen starten sollten, verschwimmt zusehends.

Noch am Mittwoch vor dem Rennen hatte ich so mit meinem Heuschnupfen zu kämpfen, dass ich fürchtete in Peine durchgereicht zu werden. Den Wettkampf dann aber mit persönlicher Peiner Streckenbestzeit zu finishen war mehr als ich erwarten durfte. Nach dem Schwimmen im 18 Grad kalten Eixer See standen für mich 20:08 Minuten über 1500m zu Buche. In der DM-Konkurrenz der AK 25 bedeutete dies den sehr guten vierten Rang. Auf der anschließenden 40km-Radstrecke schaffte ich fast den ersehnten 40 km/h-Schnitt und benötige 1 Stunde und 1 Minute. Bevor ich beim abschließenden Lauf über 10km meine Position halten konnte. Mein guter Freund und Trainingspartner Andreas Reinert sicherte sich in seiner Altersklasse mit einem tollen Zielsprint den dritten Platz auf dem Podium und die Bronzemedaille.

In zwei Wochen steht mit den Altersklasseneuropameisterschaften im irischen Athlone der Saisonhöhepunkt an. Hierfür bin ich optimistisch, dass ich noch weitere Leistungsreserven abrufen kann.

Mittwoch, Mai 12, 2010

Buschhütten sucht einen König

Alljährlich wird die Triathlonsaison in Deutschland mit dem Klassiker in Buschhütten eingeläutet. Das erste wichtige Rennen des Jahres über die Olympische Distanz zieht neben vielen ambitionierten Hobbysportlern immer wieder eine große Anzahl von Profi-Triathleten an, die mit dem Sieger des Rennens auch gleichzeitig den "König von Buschhütten" krönen. Obwohl die Olympische Triathlondistanz schon wenige Minuten nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht war, konnte ich einen Startplatz für das begehrte Rennen ergattern.

Aufgrund des frühen Zeitpunktes in der Saison stellte das Rennen für mich einen Formtest dar, der mich ganz nebenbei auch noch heiß machen sollte auf die Rennen die in diesem Jahr geplant sind. Der Gesamtrang 69 von 327 ist allein ersteinmal wenig aussagekräftig. Das Schwimmen im Freibad verlief solide während es mir beim Radfahren auf der Buschhüttener Autobahn (sechs Runden mit jeweils zwei 180 Grad Wendepunkten) schwer fiel einen Rhythmus zu finden. Das Laufen offenbarte dann die fehlenden Trainingseinheiten, die ich aufgrund meiner Fußverletzung aus dem Frühjahr nicht durchführen konnte. Nichtsdestotrotz war es ein gutes Rennen, durch das der Körper früh in der Saison in den Wettkampfmodus umgschalten konnte.

König von Buschütten wurde wie auch schon 2008 und 2009 einer der Shooting Stars der Deutschen Triathlon-Szene Sebastian Kienle.

Samstag, März 20, 2010

Lanzarote 2010

Eine Triathlonsaison ist für viele Athleten geprägt von einer langen winterlichen Trainingsphase bevor überhaupt an die ersten Wettkämpfe zu denken ist. Gegen Ende der kalten Jahreszeit hatte ich auch in diesem Jahr wieder einmal das Glück unter der Sonne Lanzarotes an meiner Form zu arbeiten. Alles wie gehabt, könnte man denken, da ich ja schon einige Lanzarote-Trainingslager hinter mir habe. Doch weit gefehlt: Neben dem erprobten Team das mein Trainer und treuer Wegbegleiter Harald und ich bilden war dieses mal noch der hervorragende Triathlet Andreas Reinert mit von der Partie.

Während unseres zweiwöchigen Aufenthaltes auf der Kanareninsel habe ich im gemeinsamen Training mit Andreas die Grundlagen für die kommenden Rennen gelegt, während Harald für ein perfektes Umfeld gesorgt und uns unterstützt hat. Trotz eines unglücklichen Zwischenfalls, bei dem ich mir zwei Zehen verstaucht habe, gehe ich nun gestärkt und selbstbewusst in die letzte heiße Vorbereitungsphase für die Saison 2010. Die Verletzung ist fast wieder ausgeheilt und ich kann im Lauftraining wichtige Kilometer sowie intensive Läufe auf der Tartanbahn nachholen bevor beim Triathlon-Saisonauftakt in Buschhütten am 09.05. der erste Härtetest ansteht.