Mittwoch, März 18, 2009

Bonner Swimathlon 2009

Meinen derzeitigen Aufenthalt in Köln nutzte ich am 08.03.2009 für einen etwas anderen Start in die Multisport-Saison 09: Ich startete bei der 17.Auflage des Swimathlons des SSF-Bonn zusammen mit etwa 300 anderen Sportlern und Sportlerinnen. Der Swimathlon besteht aus den Teildisziplinen Schwimmen (1000m) und Laufen (5000m), bei dem die Teilnehmer nach der Jagdstartmethode im Abstand ihrer Schwimmzeiten auf die Laufstrecke geschickt werden – die schnellsten Schwimmer beginnen so das Laufen.

Das Rennen ist gut gelaufen, lest einfach Zeitungsartikel..

Sonntag, März 15, 2009

Zu Besuch beim Indoor-Triathlon in Luxemburg

Ein Triathlon im europäischen März? Das kann doch eigentlich nicht funktionieren.Doch - beim 3. La Lux Indoor-Triathlon in Luxemburgs nationalem Sport- und Kulturzentrum D'Coque!

Erst einmal vorab: Die Bedingungen für dieses außergewöhnliche Sportevent hätten besser nicht sein können. Der typisch luxemburgisch-imposante Sportkomplex verfügt über einen Schwimmpool von olympischen Ausmaßen, der direkt unterhalb einer modernen Leichtathletikhalle gelegen ist. So trafen sich also am vergangenen Samstag Triathleten aus Luxemburg, Frankreich und Deutschland, um ihre Frühform bei einem in Europa wohl einzigartigen Rennen unter Beweis zu stellen.


All den guten Vorzeichen zum Trotz entpuppte sich die Veranstaltung nicht als das erhoffte Spektakel. Ungeachtet des tollen Teilnehmerfeldes und des publikumfreundlichen Rennformats fanden nahezu keine Zuschauer den Weg in die beeindruckende Sport-Arena. Mit einer professionellen Vermarktung und der Sportbegeisterung der Deutschen könnte sich eine solche Veranstaltung hierzulande zum Straßenfeger entwickeln.

Da ich seit Anfang März nicht mehr nur als Sportler mit der Sporternährungsfirma Carboo4U in Kontakt stehe, sondern nun auch meine Bachelorthesis in Zusammenarbeit mit dem interessanten Unternehmen anfertige, nutzte ich als Teil einer dreiköpfigen Unternehmensdelegation die Gelegenheit für ein Treffen mit einigen C4U-Partnern und den Athleten des französischen Triathlon-Spitzenteams Metz. Während die Sportler zwischen den Vorläufen, Halbfinals und dem Finale immer wieder Pausen zu überbrücken hatten, kamen gute Gespräche über Triathlon, Sportnernährung und mögliche Synergien zwischen dem Top-Team der französischen Liga und dem Sporternährungsspezialisten aus Köln zustande.

Alles in allem kann man von einem tollen Event sprechen, dass sich im puncto Umsetzung jedoch noch deutlich weiterentwickeln muss. Dennoch ist es schön zu sehen, dass Triathlon nach wie vor für Innovation steht: Nicht nur im Hinblick auf Rennmaschinen und anderes Material, sondern auch bei Veranstaltungskonzepten und Rennen.

Donnerstag, März 05, 2009

Never change a winning team..

..das könnte man einerseits auf meinen Wegbegleiter Harald und mich beziehen, andererseits aber auch auf Triathlon-Training und Lanzarote. In diesem Sinne hieß es am 17.02. wieder einmal Sportklamotten gepackt und mit dem Flieger ab ins Trainingslager in den Club La Santa auf der schönen Kanareninsel. Dort hatte ich aufgrund meines engen Studienplans in diesem Jahr nur eine Woche Zeit, mich unter sehr guten Wetterbedingungen mit 22° und Sonnenschein aus der leichten Winterlethargie in eine gute Frühform zu trainieren.
Das Training lief hervorragend und schon nach wenigen Tagen fühlte ich mich besonders im Wasser und auf dem Rad wieder um einiges weiter als noch in den eisigen Monaten Dezember und Januar in Deutschland. Neben den tollen Rahmenbedingungen im Club La Santa gab in den Sportstätten des beliebten Trainingsgefängnisses auch wieder viel Prominenz zu sehen. Mit Normann Stadler, Timo Bracht, Daniel Unger, Ain-Alar Juhanson, Katja Schumacher und Heidi Jesberger haben einige Größen des Triathlonsports die Flucht aus Deutschland angetreten und die Badehosen, Rad- und Laufschuhe auf Lanzarote geschnürt. Ein Highlight auf der Insel war eine gemeinsame Radausfahrt mit dem Weltklasse Triathleten Andreas Niedrig, die sportlich wie auch menschlich eine wirklich schöne Erfahrung war.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es wohl für uns Europäer im Februar kaum ein besseres Trainingsdomizil geben kann als Lanzarote. Hoffen wir, dass dem meteorologischen auch bald der tatsächliche Frühling folgt und auch in Deutschland wieder bessere Trainingsbedingungen mit sich bringt.