Donnerstag, September 06, 2007

Triathlon WM 2007 - Zum ersten Mal in Schwarz-Rot-Gold

Am Morgen des 02. September diesen Jahres war es endlich so weit. Voller Stolz und mit einer Mischung aus Vorfreude, Respekt und Nervosität fieberte ich meiner ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft entgegen. Mit meinem Start über die Sprint-Distanz (0,75-22-5 km) bei den ITU Age-Group Worldchampionships in Hamburg konnte ich mir meinen Traum, einmal 'den Adler auf der Brust' zu tragen, in diesem Jahr erfüllen.

Das Rennen startete in der 16 Grad kalten Binnenalster, in der ich einen ersten Eindruck des starken Teilnehmerfeldes bekam. Die erste Selektion gab es erst an der ersten Wendeboje, an der ich um die Idealline, die nötige Luft zum Atmen und meinen Platz an der Wasseroberfläche kämpfen musste. Auf der Radstrecke zahlte sich dann das harte Radtraining der letzten Monate aus, so dass ich auf der hügeligen Strecke durch die zweitgrößte Stadt Deutschlands endlich den heiss ersehnten '40er Schnitt' fahren konnte. Als es dann auf die Laufstrecke ging, versuchte ich meine letzten Reserven zu mobilisieren, die mich letztlich zu einem tollen 6. Platz der Altersklasse 20-24 brachten. Diese Leistung ist das Ergebnis fleissigen Trainings, allerdings hat mich natürlich die Unterstützung meiner Eltern, meiner Freunde und allen voran Harald beflügelt, meine Leistungsgrenze weiter auszureizen.

Nach diesem großartigen Saisonfinish beginnt nun für mich eine mehrwöchige Herbstpause, bevor es dann mit wiedergewonnener Kraft in die Vorbereitung für das Triathlon-Jahr 2008 geht.



Mittwoch, August 15, 2007

Bremerhaven City-Triathlon 2007

Nach der Regenschlacht von 2006 sollte der Bremerhaven City-Triathlon auch im Jahr 2007 etwas besonderes für mich bereithalten. Nachdem ich nach 500m Schwimmen in Führung liegend aus dem Wasser steigen konnte ging ich vor den Augen meiner Eltern und meinen Freunden als erster der etwa 100 Starter auf die 24km lange Radstrecke, die in 3 Runden à 8km zu absolvieren war. Soweit so gut, die Stimmung war bestens. Für die Organisatoren war ich nur leider anscheinend etwas zu früh dran, denn nach einer dreiviertel Runde fehlte eine Absperrung auf der Strecke, so dass ich zusammen mit meinem ärgsten Verfolger in Führung liegend auf einen Umweg von etwa einem Kilometer gelangt bin, der mich auf Platz 5 zurückwarf und mir nebenbei auch noch gehörig die Laune verdarb. Als wir wieder auf die Rennstrecke zurückkamen dachten wir beide bereits darüber nach, aus dem Rennen auszusteigen. Zum Glück nutzten wir den Frust um eine Aufholjagt zu starten, durch die ich als Dritter auf den abschließenden 5km Lauf gehen konnte. Ich fühlte mich gut und fand schnell in meinem Laufrhythmus, so dass ich auf den letzten 100m sogar noch das Sprintfinish gegen den Weyher Triathleten Andreas Reinert gewinnen und als Gesamtzweiter den Wettkampf beenden konnte. Dieses Rennen hat mirmal wieder gezeigt, dass ein Triathlon ein Rennen mit Höhen und Tiefen ist, das immer eine Überraschung bereit hält. Langweilig wird es auf jeden Fall nur selten, und in diesem Fall gilt wohl wieder mal das schöne Sprichwort: Ende gut, alles gut!